Schlagwort-Archiv: Biologie

Die Ameisenjungfern Zyperns

Ameisenjungfern – Allgemeine Biologie und Arten

Informationen aus der Insektenwelt Zyperns
Informationen aus der Insektenwelt Zyperns
Zypern weist aufgrund seiner Lage eine interessante Fauna auf. Das gilt auch für Ameisenjungfern. Allerdings ist es nicht leicht, sich einen Überblick über die vorkommenden Arten zu verschaffen, wenngleich darunter auch die größte Ameisenjungfer Europas (sowohl im politischen als auch geografischen Sinn) vorkommt. Insgesamt konnte ich 7 Arten ermitteln, die auf Zypern nachgewiesen wurden, eine davon, Delfimeus limassolicus, ist ein Endemit. Doch kurz eine allgemeine Beschreibung der Biologie der Ameisenjungfern.

Allgemeine Biologie der Ameisenjungfern

Die Ameisenjungfern (Myrmeleontidae) bilden eine Familie innerhalb der Netzflügler, einer Ordnung der Insekten. Weltweit gibt es etwa 2000 Arten, davon leben elf in Mitteleuropa. Allgemein bekannter als die nachtaktiven Vollinsekten sind die Larven, die Ameisenlöwen, wegen der besonderen Beutefangmethode einiger Arten. Im englischen Sprachraum wird deshalb auch der Name antlion (= Ameisenlöwe) für das Insekt in allen Entwicklungsstufen benutzt, es gibt keine englische Entsprechung zu „Ameisenjungfer“.
Quelle: wikipedia

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Die Kleine Zangenlibelle Onychogomphus forcipatus in Zypern

Die Kleine Zangenlibelle ist der einzige Vertreter der Flussjungfern in Zypern

Alles rund um die Libellen Zyperns
Alles rund um die Libellen Zyperns
In Zypern gibt es eine ganze Reihe von Fließgewässern, die das ganze Jahr über Wasser führen. Dies ist wichtig für einige an Fließgewässer gebundene Arten, darunter fallen natürlich auch einige Libellenarten. Eine davon ist die Kleine Zangenlibelle (Onychogomphus forcipatus).

Die Kleine Zangenlibelle ist über ganz Mitteleuropa bis nach Nordafrika verbreitet und kommt im Osten vor bis Iran und Turkmenistan. Von der Kleinen Zangenlibelle gibt es 3 Unterarten, die Nominatform Onychogomphus forcipatus forcipatus, die in Mitteleuropa bis zu den Pyrenäen und über den Balkan bis nach Griechenland vorkommt. Dann gibt es die westmediterran verbreitete Unterart Onychogomphus forcipatus unguiculatus, die von Nordafrika (Tunesien bis Marokko) über die iberische Halbinsel und Südfrankreich bis nach Nord- und Mittelitalien verbreitet ist. Die Kleine Zangenlibelle Onychogomphus forcipatus in Zypern weiterlesen

Die Spritzgurke Ecballium elaterium mit interessantem Verbreitungsmechanismus

Die Spritzgurke – ein Saftdruckstreuer

Auffallende, interessante und weit verbreitete Arten und Nutzpflanzen
Auffallende, interessante und weit verbreitete Arten und Nutzpflanzen
Auf Ruderalstellen rund ums Mittelmeer wächst die Spritzgurke (Ecballium elaterium). Sie ist aufgrund ihres Ausbreitungsmechanismus bekannt und heisst deshalb auch Spritzgurke. Es handelt sich hier nämlich um eine Art, die als Saftdruckstreuer Eingang in die Lehrbücher der Botanik gefunden hat. Aufgrund dieser Eigenschaft wird sie auch gerne als Zierpflanze angebaut.

Spritzgurke - Ecballium elaterium 16.05.2013, Peyia, CY
Spritzgurke – Ecballium elaterium
16.05.2013, Peyia, CY
Die Spritzgurke ist die einzige Art der Gattung Ecballium innerhalb der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Im Mittelmeergebiet sind sowieso nur 2 Gattumgen der Kürbisgewächse heimisch, als zweite Gattung kommt dort die Zaunrübe (Bryonia spp.) vor, von dieser Gattung gibt es einen Vertreter, der es sogar nach Mitteleuropa geschafft hat, die Zaunrübe (Bryonia dioica). Weithin bekannte Arten aus dieser Gruppe sind bei uns als Nutzpflanzen angebaute Kürbisse, Zucchini oder auch Gurken. Die Spritzgurke Ecballium elaterium mit interessantem Verbreitungsmechanismus weiterlesen

Das Chamäleon Chamaeleo chamaeleon auf Zypern

Infos rund ums Europäische Chamäleon, ein im Mittelmeergebiet an der Verbreitungsgrenze lebender Vertreter der Reptilienfamilie Chamaeleonidae

Infos rund um die Reptilien Zyperns
Infos rund um die Reptilien Zyperns
Chamäleons sind eine interessante Reptiliengruppe mit vor allem afrikanischer Verbreitung. Außerdem gibt es Vertreter dieser Gruppe auf der arabischen Halbinsel und dem indischen Subkontinent. Bekannt sind etwa 160 verschiedene Arten, von denen nur 1 Vertreter den Mittelmeerraum und Europa erreicht, das Europäische Chamäleon.

Chamäleons fallen durch einige Besonderheiten auf. Bekannt sind Chamäleons vor allem durch ihre Fähigkeit zu Farbwechseln, die jedoch nicht so stark ausgeprägt ist, wie immer gedacht. Insbesondere hängt ihre Färbung nicht unbedingt vom Untergrund ab, sondern viel mehr von ihrer Stimmung und der Tageszeit. So zeigt ein sich ärgerndes oder einen Wettbewerber angreifendes Tier eine andere Färbung als ein unterlegenes Tier. Während Chamäleons bei Tage eine kräftige Färbung aufweisen sind sie bei Nacht oftmals ganz hell. Das Chamäleon Chamaeleo chamaeleon auf Zypern weiterlesen