Schlagwort-Archiv: flora

Die Haferwurzel – Tragopogon porrifolius

Tragopogon porrifolius  - Haferwurzel 17.3.2013, Larnaca, CY
Tragopogon porrifolius – Haferwurzel
17.3.2013, Larnaca, CY

Auffällige Pflanzen oder Blüten: Die Haferwurzel (Tragopogon porrifolius)

Wie überall im Mittelmeergebiet, so gibt es natürlich auch in Zypern schöne und auffällige Blüten und Pflanzen. Manche haben eine tiefergehende Geschichte, wie etwa die Haferwurzel, die man früher oft als Gemüse gegessen hat und die deshalb ihren Weg nach Mitteleuropa gfunden hat. Heute findet man sie eher aufgrund ihrer dekorativen Blüte in Bauerngärten. In Zukunft werde ich in lockerer Folge immer mal wieder schöne und interessante Pflanzen hier mit Bild kurz vorstellen. Die Haferwurzel – Tragopogon porrifolius weiterlesen

Die Spritzgurke Ecballium elaterium mit interessantem Verbreitungsmechanismus

Die Spritzgurke – ein Saftdruckstreuer

Auffallende, interessante und weit verbreitete Arten und Nutzpflanzen
Auffallende, interessante und weit verbreitete Arten und Nutzpflanzen
Auf Ruderalstellen rund ums Mittelmeer wächst die Spritzgurke (Ecballium elaterium). Sie ist aufgrund ihres Ausbreitungsmechanismus bekannt und heisst deshalb auch Spritzgurke. Es handelt sich hier nämlich um eine Art, die als Saftdruckstreuer Eingang in die Lehrbücher der Botanik gefunden hat. Aufgrund dieser Eigenschaft wird sie auch gerne als Zierpflanze angebaut.

Spritzgurke - Ecballium elaterium 16.05.2013, Peyia, CY
Spritzgurke – Ecballium elaterium
16.05.2013, Peyia, CY
Die Spritzgurke ist die einzige Art der Gattung Ecballium innerhalb der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Im Mittelmeergebiet sind sowieso nur 2 Gattumgen der Kürbisgewächse heimisch, als zweite Gattung kommt dort die Zaunrübe (Bryonia spp.) vor, von dieser Gattung gibt es einen Vertreter, der es sogar nach Mitteleuropa geschafft hat, die Zaunrübe (Bryonia dioica). Weithin bekannte Arten aus dieser Gruppe sind bei uns als Nutzpflanzen angebaute Kürbisse, Zucchini oder auch Gurken. Die Spritzgurke Ecballium elaterium mit interessantem Verbreitungsmechanismus weiterlesen

Mythos des ursprünglichen Karats widerlegt

Ursprung des Begriffes „Karat“ und seine Zuverlässigkeit

Auffallende, interessante und weit verbreitete Arten und Nutzpflanzen
Auffallende, interessante und weit verbreitete Arten und Nutzpflanzen
Auf Zypern wachsen viele Johannisbrotbäume, das war einmal ein wichtiger Beitrag zur zyprischen Wirtschaft. Hier heisst der Baum Karob und die Plantagen eben Karobplantagen. Eines der interessanten Dinge zu diesem Baum sind seine Samen. Die wurden in der Vergangenheit als Masseinheit für Edelsteine und Gold genutzt. Hier bringt ein Zitat von Wikipedia den Zusammenhang:

Das Karat ist ein Lehnwort nach dem französischen le carat aus mittellateinisch carratus. Dieses entstand über das arabische ‏قيراط‎ / qīrāṭ aus dem griechischen κεράτιον kerátion (Diminutiv von κέρας keras „Horn“), da die Frucht (Hülse) des Johannisbrotbaumes hörnchenförmig ist. Die Samen dieser Früchte wurden früher oftmals als Gewichtssteine eingesetzt. Angeblich geschah dies aufgrund ihrer einheitlichen Größe (und des daraus resultierenden einheitlichen Gewichts von im Durchschnitt 0,2 g). Eine moderne Untersuchung widerlegt jedoch diese Einheitlichkeit.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Metrisches_Karat

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